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Das handwerkliche Knowhow

Die Fachleute sagen, unser Erinnerungsvermögen ist nicht so gut, wie wir glauben. Aber von der Erinnerung hängt unsere Identität und die Wahrnehmung unserer Geschichte ab. Dieses Thema geht über das rein Persönliche hinaus und betrifft auch die Vielzahl der menschlichen Erfahrungen, die Erlebnisse, die Entwicklung.

Promemoria: Im Namen selbst ist eine Berufung enthalten, nämlich das Aufbewahren, das nicht in Vergessenheit Geraten eines Schatzes an Ideen, Talenten und Fähigkeiten. Was überholt oder sogar oberflächlich erscheint, muss bewahrt und wieder zum Leben erweckt werden. Wie ein Archäologe, der auch aus kleinen Bruchstücken das große Ganze lesen kann. Sich erinnern, um die eigene Identität zu behaupten, um an einem Projekt teilzunehmen, das in die Zukunft blickt und gleichzeitig die Schätze der Vergangenheit bewahrt.

Die Kenntnis der Materialien verlangt eine stetige Aufnahmebereitschaft aller Sinne. Die Fähigkeit, eine Sattlernaht auszuführen, die eine unnachahmliche Vollkommenheit beweist; die Behandlung eines Holzes, bei der die natürlichen Maserungen respektiert werden; die Bearbeitung von Stein, die auch heute noch einzig und allein in der Hand des Steinmetzen liegt. Die Farbskala, welche die Oberfläche des Leders zum Vibrieren bringt; das Gewebe der raffiniertesten Stoffe, die Transparenz des Glases und das Gewicht der Metalle. Das italienische Handwerk beherrscht nicht nur all diese Fähigkeiten sondern bringt auch unendlich viele Erfindungen hervor – ein Reichtum, um den uns die Welt beneidet und den sie zu schätzen weiß. Dieses Knowhow besteht aus Genialität und Kreativität, aus dem Wiederbeleben antiker Techniken verbunden mit einer modernen industriellen Fertigung.

Promemoria vereint alle diese Eigenschaften und bildet so ein fruchtbares Zusammentreffen von handwerklicher und industrieller Produktion, von Serienfertigung und Einzigartigkeit, von Strenge und Flexibilität, von Regeln und Ausnahmen.